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Inge Hiller

Ihre Praxis für Hörtraining in Obing

 

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  • ingehiller@einfach-logisch-lernen.de
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Praxis für Hörtraining einfach-besser-hören

Inge Hiller

Zertifizierte BENAUDIRA Hörtrainerin
Lerntherapeutin INL, Zertifizierte Lerncoachin ILE,
Marburger Konzentrationstrainerin

Achatiusstraße 8
83119 Obing
Termine nach Vereinbarung


Über meine Praxis

Eine hohe Lebensqualität ist Ziel der Menschen, in jedem Alter. Gutes Hören trägt wesentlich dazu bei. Ausgewogene auditive Wahrnehmung unterstützt die Ausgeglichenheit bei Kindern. Sie verbessert ihre Konzentration und hilft ihnen beim Lesen und Schreiben lernen. Gezieltes Hörtraining wirkt ebenso effektiv bei Alters-Schwerhörigkeit und Tinnitus – dank unerschöpflicher Entwicklungsmöglichkeiten des Gehirns.

Es ist uns eine Herzensangelegenheit Lebensqualität zu verbessern: Ihre eigene und die Ihrer Kinder und Enkel.

Hörtraining mit BENAUDIRA: Unterstützung für Menschen in besonderen Situationen

Kinder und Jugendliche mit Schwierigkeiten in der Schule profitieren häufig stark vom Training ihrer Hörwahrnehmung. Verbessert werden unter anderem: Konzentrations- und Lese-Rechtschreib (LRS)-Störungen, Aufmerksamkeitsdefizit ohne/mit Hyperaktivität (ADS, ADHS) und Ermüdung im Laufe des Unterrichts.

Menschen mit Tinnitus, Schwerhörigkeit und besonderen Belastungen
Auch Erschöpfungszustände (Burn-Out), Hyperakusis (Überempfindlichkeit gegenüber Geräuschen) und vermindertes Sprachverständnis werden in vielen Fällen durch das auditive Training auf neuronaler Ebene verbessert.

 

 

Praxisschwerpunkte

Praxis-Leistungen:

BENAUDIRA-Training bei Tinnitus und Schwerhörigkeit

BENAUDIRA-Training für Kinder und Jugendliche mit Schulproblemen

Lerntherapie und Lerncoaching, falls für Kinder bei LRS, Dyskalkulie und ADHS/ADS zusätzlich nötig.


Das BENAUDIRA Hörtraining – Hilfe bei auditiven Wahrnehmungsstörungen

Hat Ihr Kind Probleme mit LRS / Dyslexie oder mit Aufmerksamkeitsdefizit?
Ist es für Sie selbst herausfordernd, sich über einen längeren Zeitraum hinweg zu konzentrieren oder in einer Gruppe einem Gespräch zu folgen?
Erleben Sie oder Ihr Kind Erschöpfung oder Ermüdung nach ein paar Stunden in der Schulklasse oder im Büro?
Auditive Wahrnehmungsstörungen können die Ursache sein.
Wenn die Hörverarbeitung nicht perfekt funktioniert, kann das zu Konzentrationsschwäche, Lese-Rechtschreibschwäche bzw. Problemen ähnlich der Legasthenie und einer erhöhten Anstrengung betragen.
In diesem Video sehen Sie in 3 1/2 Minuten die Zusammenhänge und wie das BENAUDIRA Hörtraining helfen kann.

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Kontakt

Wenn Sie mit mir in Kontakt treten wollen, ist es am einfachsten, wenn Sie mich anrufen oder mir eine kurze Email mit Ihrem Anliegen schicken. Meine Kontaktdaten finden Sie oben.

Ich melde mich aber auch gerne bei Ihnen.
Füllen Sie einfach dieses Formular aus und ich melde mich schnellstmöglich bei Ihnen.

 


Zeitungsartikel


Was ist Tinnitus

Tinnitus aurium“ ist der lateinische Begriff für „Klingeln der Ohren“ bzw. Ohrenklingeln.

In den meisten Fällen ist der Tinnitus ein Symptom, bei dem nur der Betroffene selbst Geräusche wahrnimmt, die in der Aussenwelt nicht vorhanden sind. Dieses Phänomen wird auch „subjektiver Tinnitus“ genannt.

Die Ohrgeräusche können als Pfeifen, Summen, Brummen, Knattern, Zischen, reine Töne, Rauschen oder Klopfen wahrgenommen werden. Alle Arten von Hörwahrnehmungen werden von den Betroffenen genannt.

 

Tinnitus ist eine „Volkskrankheit“.

Jeder Vierte kennt Ohrgeräusche, zum Glück meistens vorübergehend und ohne Leidensdruck. In Deutschland haben ca. 10 Millionen Menschen Tinnitus, etwa 1,5 Millionen davon leiden unter mittelgradigen bis unerträglichen Ohrgeräuschen. (Quelle: Deutsche Tinnitus-Liga e.V.)

Tinnitus entsteht meistens durch eine fehlerhafte Hörverarbeitung im Gehirn.
Neuronale Aktivität, die normalerweise ausgefiltert wird, gelangt fälschlicherweise in die Wahrnehmung .
In einem schalltoten Raum nimmt beinahe jeder einen Tinnitus wahr. (Quelle: Heller and Bergman, 1953)
Schon geringste Umweltgeräusche genügen im Normalfall, diese inneren Geräusche zu unterdrücken. Bei Menschen, die unter Tinnitus leiden, ist dieser Filter fehlerhaft.

Diese häufigste Art des Tinnitus kann in vielen Fällen durch Hörtraining gelindert werden.

Tinnitus kann auch organische Ursachen haben oder ein Symptom anderer Erkrankungen sein und muss in jedem Fall auch ärztlich untersucht werden.

Symptome des Tinnitus:

Die Primärsymptomatik des Tinnitus ist die Wahrnehmung von Geräuschen, die in der Außenwelt nicht vorhanden sind. Verschiedenste Arten von tonalen und atonalen Ohrgeräuschen sind möglich, am häufigsten leiden die Betroffenen unter hohen Piep- oder Pfeiftönen.
Bei chronisch dekomensierten Tinnitus kann es zu einer Sekundärsymptomatik kommen.

Davon spricht man, wenn Begleitsymptome auftreten, die durch den Tinnitus ausgelöst werden. Schlafstörungen, Stimmungsveränderungen und Angstszustände sind Beispiele für eine solche Sekundärsymptomatik bei Tinnitus.

Wirkungsweise des BENAUDIRA Hörtrainings bei Tinnitus:

Tinnitus entsteht im Gehirn und das Gehirn kann trainiert werden.

Das BENAUDIRA Tinnitus Training nutzt gezielt die Lernfähigkeit des Gehirns.

Der Mensch kann lernen, differenziert zu hören und gezielt bestimmte Geräusche auszublenden oder deutlich wahrzunehmen. Jeder Musiker, Tontechniker oder Dirigent schult sein Gehirn auf diese Weise.

Im BENAUDIRA Tinnitus Training wird ausgewogenes Hören gefördert.
Wir haben dafür eine spezielle Trainingsmuik entwickelt, die auf Erkenntnissen der Hirnforschung basiert.
Diese Trainingsmusik wird individuell an die Frequenz Ihres Tinnitus und an Ihre Hörkurve angepasst. Ihr Gehirn wird so genau passend stimuliert.

Tests bei einem BENAUDIRA Trainer im Abstand von ca. 3 Monaten sind die Basis für diese Individualisierung.

Das Training können Sie bequem und preiswert 20 Minuten täglich zu Hause durchführen.

Die Wirksamkeit von frequenzgefilterter Musik zur Tinnitus-Therapie wird durch klinische Studien der westfälischen Wilhelms-Universität in Münster belegt.


Was ist das BENAUDIRA Hörtraining?

Titus (9) liegt gemütlich mit Kopfhörern auf seinem Bett. Was er hört, ist das „Benaudira Hörtraining“. Das Wort „Training“ suggeriert Anstrengung und Mühe, aber Titus ist völlig entspannt, er kann dabei träumen oder gar einschlafen, denn das Hörtraining tut seine Wirkung auf dem unbewussten Wege.  Noch vor einiger Zeit war Titus ein sehr problematischer  Schüler. Er war zappelig, fahrig, unkonzentriert, blass und störte den Unterricht; selbst in den Fächern, in denen er eine Begabung hat, wie z.B. in Mathe, brachte Titus schlechte Noten nach Hause; für seine Lehrerin und seine Mutter war er eine echte Herausforderung, und er selbst fühlte sich häufig unwohl in seiner Haut.

Täglich 10 Minuten „Hörtraining“  helfen dabei, dass einige Dinge in Titus‘ Gehirn sich nach 5 Monaten allmählich ordnen, er zunehmend ruhiger wird und er folglich mit seiner Umwelt nicht mehr so „aneckt“. Wie ist das möglich?

„Ganz Ohr sein“ – diese Redewendung umschreibt, dass man sich mit ganzer Aufmerksamkeit jemandem oder etwas zuwendet. Bei vielen Kindern ist genau diese Fähigkeit gestört, und das Wortungetüm „Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom“, das man auch Titus zugeschrieben hat, bekommt hier noch einmal einen anderen Klang. Für dieses und eine lange Liste anderer Symptome – Legasthenie/LRS, Konzentrations- und Spracherwerbsstörungen, Hörempfindlichkeit, undeutliche Aussprache – um nur einige zu nennen –  ist allzu oft ein falsches, oder besser: unausgewogenes Hören eine Ursache.

Bleibt dieses Phänomen unerkannt und unbehandelt, geraten betroffene Kinder und Eltern und damit oft die ganze Familie in einen Teufelskreis von Missverständnissen, Stress und Anstrengung; der Schulbesuch kann für die Kinder und Jugendlichen zum täglichen Desaster geraten. Man muss sich vorstellen, dass betroffene Kinder sich unverhältnismäßig viel konzentrieren müssen, um einfach nur der Stimme der Lehrerin zu folgen und um Sprachlaute akustisch richtig zu erkennen. Entwicklungsverzögerungen auf verschiedenen Ebenen und einfach auch Unglücklichsein können sich unter der ständigen Belastung allenthalben einstellen. Der Hörforscher, Heilpraktiker und Tontechniker Holger Raddatz hat sich diesem umfassenden Thema mit ganzem Ohr zugewandt:

„Das Ohr ist immer offen“, sagt Raddatz, „d.h. man kann sich nicht schützen vor zu vielen, zu lauten Höreindrücken, die wir eigentlich gar nicht haben wollen – man kann nicht einfach aufhören zu hören, so wie wir etwa die Augen schließen können, wenn wir etwas nicht sehen wollen, oder die Luft anhalten, wenn uns etwas stinkt ….“ Und so helfe sich der Organismus bei andauernder Überbeanspruchung auf physischer und/oder psychischer Ebene schließlich selbst, indem er das Gehirn an der Stelle der zentralen Hörverarbeitung quasi einen Filter einbauen lässt. Andererseits kann es sein, dass das Hören und Erkennen bestimmter Tonhöhen im Laufe der Kindesentwicklung nicht gut genug entwickelt worden ist.

Selbst das Gegenteil ist möglich und gleichermaßen belastend: wenn ein Kind manche Geräusche zu deutlich hört.
Im Zuge frühkindlicher Entwicklung kann es zu solchen Unausgewogenheiten kommen, z.B. durch wiederholte Mittelohrentzündungen. „Die Folge ist, dass oft die Ohren selbst völlig in Ordnung sind, und eine Untersuchung beim Ohrenarzt ohne Befund bleibt …. und dennoch das Gehörte jetzt nicht mehr richtig verarbeitet werden kann“, so Raddatz. Dem betroffenen Kind fällt es oft schwer, sich zu entspannen und es steht unter Dauerstress; die Reaktionen sind mannigfaltig: manche Kinder kompensieren diese permanente Anstrengung durch (Hyper-) Aktivität, oder durch aggressiv wirkendes Verhalten; andere Kinder träumen sich weg, um der Anstrengung auszuweichen. Manchmal treten auch Kopfschmerzen oder andere körperliche Beschwerden auf. In diesem Zusammenhang ist auch das Wissen um Wechselwirkungen der Vorgänge auf verschiedenen Persönlichkeitsebenen wichtig.

Holger Raddatz entwickelte das „Benaudira Hörtraining“, indem er die Erfahrungen der letzten Jahrzehnte mit aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen über das Gehirn und das Hören zu einer wirksamen Trainingsmethode kombinierte. Wissenschaftler verschiedener Disziplinen (z.B. Dr. Chr. A. Volf, Dr. A. Tomatis und Dr. K. Johansen) haben sich schon seit den 50er Jahren damit befasst, das Gehirn über gezielt eingesetzte Geräusche und Musik zum Umlernen anzureizen. Holger Raddatz hat in einem Team aus Fachleuten verschiedener Therapieformen (Ergo- und Sprachtherapeuten, Logopäden und Lerntherapeuten) und gemeinsam mit Komponisten, professionellen Musikern und Sprechern das Trainingsmaterial für das Benaudira Hörtraining entwickelt. Es besteht aus speziell für diesen Zweck komponierten Musikstücken und Liedern, sowie aus Geräuschen und Sprache und wird ständig weiterentwickelt. Jede betroffene Person erhält nach einer ausführlichen Hörüberprüfung beider Ohren eine individuelle Auswahl auf CD, die zusätzlich exakt auf die individuellen Testergebnisse eingestellt ist.

Bei gestörter Hörverarbeitung können die unterschiedlichsten Probleme auftreten: sie reichen von Schwerhörigkeit über Hyperakusis (zu sensibles Hören) bis zu Tinnitus (Ohrgeräuschen). Von letzterem sind in den meisten Fällen Erwachsene betroffen.